Die Gemeinde Kainach bietet vor allem Tagestouristen ein interessantes und umfangreiches Angebot. Unsere Sehenswürdigkeiten wie die Sunfixlhöhle, die Kirche zum Heiligen Wasser mit dem Augustunibrunnen, oder die Ruine Hauenstein laden zu einem Ausflug ein. Weiters locken unsere Almen mit wunderschönen Wanderwegen. Hier kann man im Sommer die Lipizzaner hautnah auf ihrer Sommerweide erleben und beobachten. Liebhaber der Glaskunst kommen im Werkhaus der Familie Prehal auf ihre Kosten. Der Besuch einer unserer ausgezeichneten Gastronomiebetriebe rundet den Besuch in Kainach kulinarisch ab und lässt den grauen Alltag schnell vergessen. Außerdem finden das ganze Jahr über zahlreiche interessante Veranstaltungen statt. Unsere engagierten Vereine geben dabei ihr Bestes und Besucher aus nah und fern sind dazu herzlichst eingeladen.

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Josef Carl Kindermann berichtet 1798 von einem "in der Nachbarschaft zu Kainach" liegenden "Schleifsteinbruch". Ebenfalls Hinweise darauf liefert uns Carl Schmutz - er nennt ihn "Groß- Schleifstein-Erzeugnis" und Andreas Janisch schreibt: "In der Gemeinde ist auch ein Steinbruch, in welchem gute Schleifsteine erzeugt werden". 

Die kleine, in die Landschaft eingebettete Wallfahrtskirche „Zum Heiligen Wasser“ liegt auf der Westseite des Lukaskogel in ca. 900 Meter Seehöhe.

Ein Juwel an der ehemaligen Handelroute über die Gleinalpe und eine der ältesten Wehranlagen im Bezirk Voitsberg.

Die Kirche zum Heiligen Georg steht im Kainacher Ortszentrum und wurde bereits 1245 erstmals genannt.

Glaskunst in Kainach

Renate und Fritz Prehal sind in der Kunstszene sehr bekannt. So wurde der Umweltpreis (eine bunte Trophäe) von der Kainacherin kreiert. Frau Prehal beschäftigt sich mit Glasbläserei. Die formschönen Fläschchen, Gläser, Kugeln und Figuren stellen eine Augenweide dar.

Beim Gasthaus Neuhäusl im Oswaldgraben und in der gegenüberliegenden Kapelle sind Römersteine im Außenmauerwerk eingearbeitet. Diese erinnern an eine lange Geschichte der Gemeinde Kainach, als wichtigen Abschnitt einiger Handelsrouten über die Gleinalpe. Auf diesen Wegen wurden bis in das Mittelalter Wein und Salz mit Fuhrwerken über die Alm transportiert. Wie beschwerlich und gefährlich dieser Weg war, zeigt u.a. ein Gedenkstein auf der Roßbachalpe, der an ein Lawinenunglück mit 8 Toten erinnert.